Was ist stress?
Der Arzt u .Forscher Hans Selye hat den Begriff „STRESS“ Anfang der fünfziger Jahre geprägt. Er verstand unter Stress die durch äußere und innere Reize bewirkte Überlastung des Organismus.
Als Modewort hat sich Stress unverdienter Weise ein ausschließlich negatives Image eingehandelt. Diese einseitige Auffassung ist jedoch falsch. Der Mensch braucht, wie jedes Lebewesen, den Stress. Allerdings positiven Stress. Ohne ihn kann er nicht existieren.
Zur Gesundheitsschädigung kommt es erst wenn Stressoren, so nennt man die Reize, die eine Stressreaktion auslösen und auf unnatürliche Weise auf den Menschen einwirken. Zum Beispiel Smartphones, Videokonferenzen, E-Mails, SMS, WhatsApp, all diese
Technischen Errungenschaften und Kommunikatiostools. Sie machen die tägliche Arbeit zwar schneller aber sie beschleunigen die Taktung und führen zum Standby Modus. Ob am Bahnsteig, in der Flughafen-Lounge, beim Arzt, in der Freizeit oder Mittagspause
und nach Feierabend kaum jemand nutzt die freie Zeit zum Entspannen.
88 Prozent der Berufstätigen sind außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte ständig erreichbar.
Diese Erreichbarkeit ist ein Fetisch geworden den wir kaum noch hinterfragen Geschweige denn zügeln!
Jede Nachricht setzt uns auf ihre Weise unter Druck und verlangt nach Entscheidung. Nach Feierabend bleibt keine Zeit für Muse und Entspannung den da warten ja schon die sozialen Medien wie z.B. Instagram und Co. dazu, denn man will ja hipp sein.
Außer diesen Stressoren gibt es natürlich auch noch Sorgen, Probleme oder Existenzangst die uns belasten können.
Inwieweit jemand das Stakkato der Neuzeit als stressig empfindet ist natürlich subjektiv. Das hat mit Dickhäutigkeit, Persönlichkeitsstrukturen und Bewältigungsmechanismen zutun. Allerdings ist laut Expertenmeinung jeder Zehnte gefährdet an einem Überlastungssyndrom zu erkranken.
Das Vegetative Nervensystem
Über das vegetative Nervensystem werden zur Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts (Homöostase) die lebensnotwendigen Funktonen (Vitalfunktionen) wie Herzschlag, Atmung Verdauung und der Stoffwechsel kontrolliert und gesteuert.
Es wird auch Lebenssystem genannt und unterliegt nicht unserem Willen. Es arbeitet autonom.
Es besteht aus zwei Teilen, dem Sympathicus und dem Parasympathicus, der Tagesnerv und der Ruhenerv.
Bei Überbeanspruchung des Tagesnervs durch diese sogenannten Stressoren kommt es unweigerlich zu einer vegetativen Störung wie z.B. Nervosität, Schlaflosigkeit, Krämpfe, Herzkreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Magen-Darmstörungen bis hin zu Burnout oder
Depressionen.
Was kann man tun um im Alltag negativen Stress zu vermeiden
Das alles bietet die Möglichkeit um im Gleichgewicht zu bleiben oder wieder zu kommen.
Das verstehen wir unter Lebenspflege!
„Kümmere dich um deinen Körper, er ist der einzige Ort den du zum Leben hast.“
Jim Rohn
Autogenes Training, Taijiquan und Qigong gehören zu den anerkannten wissenschaftlich nachgewiesenen Methoden die das Vegetative Nervensystem positiv beeinflussen.
So erhalten Sie wieder mehr Lebensqualität.